Weg zur Erleuchtung

Weg der Erleuchtung…

Sei umarmt und ewiglich geliebt.

Erleuchtung ist unser wahres Sein. Alle Menschen sind zu jedem Zeitpunkt immer schon bereits erleuchtet und haben es nur vergessen bzw. bemerken nicht, dass sie es sind.

So nehmen wir uns daher mehr oder weniger als unvollkommen wahr, und versuchen unsere Ganzheit wieder zu finden bzw. uns zu erinnern, dass wir bereits vollkommen sind. Wenn wir unsere Suche bewusst tun, wird es „Geistiger Weg“ genannt. Letztlich sind aber alle Menschen auf der Suche nach ihrer wahren Identität, bewusst oder unbewusst. Diese Suche nach dir selbst ist im Endeffekt die Ursache allen egoistischen Wollens, und die List, die den Menschen ewig im Kreise gehen lässt, bis er sie unterbricht.

Bewusst und zielgerichtet wird die Suche erst, wenn wir mit unserer Seele in Berührung kommen.

Dann erkennen wir unsere Einheit mit allem anderen Leben, mit Gott.

In der christlichen Mystik bezeichnet man eine erstmalige Erfahrung mit unserem wahren Selbst als „Die Taufe mit dem Wasser“. Wenn der „Kleine Mensch“ symbolisch mit geweihtem Wasser getauft wird, ist dies eigentlich der erste Weg zurück in die geistige Welt, in die Obhut von Christus zu kehren. Der Geist wird mit dem Wasser des „Ewigen Lebens“ erneuert durch die Taufe. Eine kleine, geistige Geburt wird hier vollzogen.

Auf die geistige Geburt folgt der geistige Transformationsweg.

Jegliche Egozentrik verschwindet und macht immer mehr einer allumfassenden, überpersönlichen Perspektive Platz.

Was der Mensch in seinen Spiegelungen bild- und sinnhaft erkannt hat, muss sich auch in einem geistigen Erkennen zeigen. Die Suche nach Erfüllung durch den Rausch der Persönlichkeit findet seine Erfüllung in Gott. Am Ende steht die tatsächliche und endgültige Erkenntnis des All-Eins-Seins mit allem Leben, der Auferstehung des „Geistes aus dem Fleisch“. Diese endgültige Erleuchtung, wird als „Taufe mit dem Feuer“ bezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt sind wir auch in unserer Vorstellung kein Mensch mehr, sondern wieder reines Bewusstsein – frei von Vorstellungen.

Erleuchtung ist kein Zustand – es ist die Seele in ihrer wahren Präsenz, wenn sie ohne Persönlichkeit sein kann.

Die Abgetrenntheit vom Leben, d.h. sich als alleine und unbedeutend zu empfinden in einer scheinbar fremdartigen und feindlichen Welt, ist die Hauptquelle unseres Leidens. Daher definiert z.B. Buddha: „Erleuchtung als die Abwesenheit von Leiden“. Denn nur leidensfrei kann sich das Ich in der Seele beheimaten und mit ihr EINS sein. Die Leiden, die hier angesprochen sind, finden alle ihren Ursprung im Geiste und steigen dann hinab in die Persönlichkeit Mensch.

Unser inneres Wesen strebt seit jeher danach, diesen Schmerz der Trennung, den Verlust des Paradieses, der Einheit mit dem Leben, zu überwinden und heimzukehren in den unbekümmerten Zustand der Ewigkeit und Glückseligkeit, dessen Erinnerung wir tief in unserer Seele tragen.

Solange wir uns im Bewusstsein als sterbliche Menschen erleben, solange erfahren wir uns in der Welt der Dualität. Die Wirklichkeit des Seins begrenzt uns durch den Schleier des „Ur-teilenden Verstandes“.

Alles ist für uns dann unterteilt in Polaritäten:
gut und schlecht
Leben und Tod
Licht und Dunkelheit
männlich und weiblich
Reichtum und Armut usw.

In dieser dualen Welt erleben wir uns als voneinander getrennte und unabhängige Wesen, die in der Welt Erfahrungen sammeln und auch der Sterblichkeit von Form unterliegen.

Wir existieren in der Zeit und im Raum und die einzige Konstante ist der ständige Wandel.

Der Mensch erleuchtet nicht, er ist es bereits. Dieser Zustand ist sein Urzustand und dieser ging in der dualen Welt der Empfindungen in einen versteckten Raum. Doch das Licht, die Erleuchtung ist die Quelle aus der wir trinken, und jeder Tropfen bringt die Erinnerung an das Körperlose und das Übergeordnete zurück.

Wenn wir beginnen, dieses wahre und unsterbliche Selbst als unsere eigentliche unsterbliche Identität, und die vergängliche Welt der Form nur als ein sich ständig wandelndes Traumspiel des All-Einen Bewusstseins, welches wir sind, zu erkennen, beginnt auf der menschlichen Ebene der Weg der Transformation.

Erleuchtung ist daher die Vollendung des Menschseins in Gott und die letztendliche Sehnsucht und Absicht unserer Seele.

Es ist absolute Freiheit – die Unsterblichkeit des ewigen JETZT und des ICH BIN. Erleuchtung ist die alle Grenzen überschreitende Liebe. Es ist die Heimkehr zu uns selbst, zu dem Paradies, welches unser ureigenstes Geburtsrecht seit dem Anbeginn der Zeit war, ist und immer sein wird.

Diese Geburt ist die Wiedergeburt in ein vollständig anderes Sein, das wir schon immer waren, sind und sein werden – frei von Zeit.

Der Mensch muss in der Lage sein, sich über seinen Verstand hinaus zu erheben. Denn Erleuchtung ist nicht zu erwerben, sie ist die Quelle seiner Existenz und selbst als sterblicher Mensch erlebt er diese lichten Momente aus der Hohen Welt.
Wenn der Mensch sich aus seinen Vorstellungen befreit und sich erlaubt das Spiel seines Lebens zu verändern, betritt er den Pfad seiner Seele und er wird nach und nach erkennen, dass eine Suche sinnlos ist – denn es geht im Leben nicht um Suchen und Finden.

Es geht um Bewusstlosigkeit und Bewusstsein. Dieser Pfad ist der Sinn des Lebens als Mensch auf Erden

So sei es
In Segnung Andrea Regina Katharina

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