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Die Falle des Menschen

BLOG-Beitrag von Andrea 27. März 2019

Wenn der Mensch den Frieden sucht, soll er wissen, seine ganze Suche kann nicht mit Frieden erwidert werden, wenn er die Eigenschaft der Vernunft nicht in sich trägt.
Der vernünftige Mensch ist sich gewahr, dass er selber gut sein muss, wenn er einen guten Zustand erbittet. Er muss vernünftig im Denken und Handeln sein. So ist das Wort, welches er spricht, stets ein freundliches Wort. Selbst wenn er manchmal Worte der Korrektur gebraucht, sind sie achtsam, freundlich und ohne einen Wert, ohne (Be)Wertung.

So viele Menschen wollen eine spirituelle Welt leben und suchen sich in den Angeboten der vielen Heiler, Medien und „spirituellen Lehrern“ ihren Funken Frieden, ohne zu bemerken, dass der Funke im Menschen selbst liegt. Sich helfen lassen, wo man noch Unterstützung braucht, macht Sinn.

Viele sind gekommen, um der Erde und den Lebewesen, die sie beherbergt, ein neueres, heileres Gewand zu geben, um den „schwachen Geistern“ unter den Menschen Stärke zu geben. Sie sind gekommen, um den Gekränkten Trost zu spenden, den Armen zu helfen, Wissen zu übermitteln und noch vieles mehr.
Der Gebende und der Empfangende jedoch haben eine Gemeinsamkeit: sie brauchen die Eigenschaft der Vernunft in sich, um geben und auch, um empfangen zu können. Denn aus dieser Eigenschaft heraus ist der Mensch immer achtsam. Er verlangt nie zu viel. Er ist ohne Kränkung und er handelt aus übergeordneter Sicht heraus. Und eines weiß der vernünftige Mensch – sich spirituell zu entwickeln ist ein Prozess, der als Grundlage in sich, das Göttliche trägt. Er weiß auch, dass er durch sich selbst gehen muss, und sich nicht von seinen Leiden abwenden kann. Er muss sie mitnehmen und sie ebenfalls in hohe Ebenen führen, aus denen heraus dann Heilung geschehen kann.

Der heutige, insbesondere westliche Mensch, jedoch lebt eine eigenwillige Spiritualität. Er konsumiert das Wissen und das Licht wie in einem Supermarkt.

So kann er jedoch keine geistige Erneuerung erfahren, denn er spiritualisiert damit meist nur den Verstand. So jedoch werden viele neue Fragen aus dem Wissen heraus produziert. Seine Seele bleibt durch diese Herangehensweise leer und ohne Beachtung.
Viele glauben zwar sie hätten Kontakt zu ihrer Seele. Doch wäre dem so, würden sie umgehend stehen bleiben und alle Suche wäre beendet. Denn dann käme die Erinnerung an Gott zurück, an die Nahrung des einzigen wahren Lichtes. Der Mensch wäre dann in der ersten Beseelung und somit würde der erste und der zweite Bewusstseinsschleier sich öffnen. Dieser Mensch würde beten und sich seiner Unvollkommenheit nicht schämen. Er würde wissen, dass er getragen ist und umarmt von „Geistiger Medizin“.

Er wäre augenblicklich gerne Mensch ohne einen Gewinn. Er könnte sein Leiden ertragen, ohne Gegenwehr. Sein Vertrauen wäre nun seine führende Kraft. Alles in ihm würde sich Gott öffnen. Der Prozess der Erneuerung würde beginnen. Die Religionen verlassen dann den Geist. Die Kränkungen durch die Partner, die Kindheitstrauma, die Neurosen falscher Erziehungen und alle Emotionalfelder erhalten Zuwendung durch den Geist Gottes. Auch Gott würde neu erfahren werden. Alle Urteile über ihn wären aufgelöst und der Tod wäre ein guter Freund, weil er zum ewigen Leben führt.

Doch der Mensch glaubt, er kann sich schnell und ohne Mühe erheben. Ihm wird suggeriert, dass er ein Meister wäre und das alles schon da ist, in ihm. Es wird empfohlen das Herz zu öffnen und es wird ihm gezeigt, wie er in die „Akasha Chronik“ hinein lesen kann. Es wird ihm gezeigt, wie er mit Engeln reden und wie er andere Menschen heilen kann. Er wird mit einem Überangebot an Ausbildungen und Seminaren überflutet.

All diese „Fähigkeiten“ zu beherrschen ist für viele das große Ziel ihres Weges, um nicht so bedeutungslos und verloren zu sein. Und dieses Mal ist es nicht ein neues Handy, eine neue Tätowierung, eine Zigarette oder andere Materien die erworben werden, um sich zu erfüllen. Jetzt ist es das Licht, welches die Lücke füllen soll.

Wann versteht der Mensch?
Seit mehr als 2000 Jahren wiederholt er dieses alles. Er kommt, wird geboren und lebt. Er geht und kommt und geht – so als hätte er nichts verstanden. Er kennt nur die Erde, keinen anderen Planeten, weil er laufend hier her kommen muss, bis er versteht, was er tun soll.

Er muss einmal stehen bleiben, lernen seinen Leiden die Gnade zu ermöglichen durch Gott. Er muss eines verstehen … er kommt aus dem Geist Gottes. Er ist der Geist Gottes und er kehrt zurück in den Geist Gottes.

Warum will er immer etwas anderes sein? Dies ist die Falle, das ewige Rad der Wiedergeburt in die Manege ohne Erhöhung. Erkenne, handle und öffne sie, um weise zu werden …

In Segnung Andrea Regina Katharina

Nächste Segnungs-Begegnung startet in:

Die Falle des Menschen …

Der Mensch sucht und sucht vergebens, denn er hat bereits alles in sich. So tappt er stetig in die Falle, die ihn von sich selbst entfernt. Unterstützung bei hochschwingenden Menschen zu erbitten ist okay, alles andere irritiert nur.