Geburt ins Licht – GNADE

Gott spricht: „So höre, oh Mensch und erkenne in dir, was dein Schwingungsfeld dir entgegen bringt – ist es dagegen oder dafür? So erkennst du die Qualität deines inneren Lichtes, denn du erlebst dich in den Ebenen des Spiegelresonanzgesetzes und erkennst durch deine Emotionen, Gedanken und deine Handlungen, die am Ende deine Lebenssituationen bilden, deine Lebenskraft und deine Durchlichtung, ebenso auch deine Dunkelheit, die du gerne als sogenannte Blockade wahrnimmst.“

So versucht der Mensch meist über seinen Verstand sein Leben in ein Verständnis zu bringen. Unsere Leitkraft, die in uns das Leben spendet, jedoch ist außerhalb aller Spiegelungen, also außerhalb der Ratio. So ist der Mensch, welcher sich auf seine Bilder, seinen Verstand und seine Emotionen verlässt der Mensch, der sich daraus bemisst, getrennt von der Möglichkeit sich lichtvoll zu ernähren – er bleibt im Hunger und in ungestillter Sehnsucht, die er versucht zu stillen durch erneute Trennung.

Denn alles was er durch die Ratio aufnimmt verstärkt die Trennung.

Die Welt, wie sie heute ist, ist das Resümee unserer Handlungen, basierend auf ungestillter Sehnsucht. So wurde Leiden erschaffen, welches seinen Hunger immer deutlicher sichtbar macht.

Unser Leben hier auf der Erde findet statt als wichtige Episode unseres gesamten ewigen Lebens. Gekommen aus jenseitigen Reichen, kehren wir nach dem Sterben für immer wieder zurück in die Heimat und erleben bei entsprechender, mitunter auch leidvoller Entwicklung nach einer Wiedergeburt in unserem Geiste eine erste Auferstehung, die in einem weiteren Schritt, auch die körperliche Auferstehung, in der beschriebenen Weise mit einschließt.

So strebt der Mensch bei all seinen Handlungen, in jeder seiner Fortbewegungen, seiner vermeintlichen Stillstände, einem natürlichen Prozess folgend, seiner inneren Erlösung zu. Die Wiedergeburt, die Auferstehung des Fleisches im Geist, wird hier angesprochen und wird hier auch angestrebt. Denn der Mensch ist verdichtetes Licht, verdichteter Geist und bewegt sich, solange er mit der Verstandesebene lebt, wider seiner Natur. Das Auferstehen im Körper, im eigenen Leben, beginnt mit dem bei Seite legen alter Gewohnheiten und mit dem Zusammenbruch des erschaffenen Lebensmusters. Blickt der einzelne Mensch auf und in sein Leben, kann er dies in vielen Situationen erkennen und findet so auch innere Antworten auf unerlöste Fragen seines Verstandes.Geburt ins Licht - GNADE

Jedoch, obschon der Mensch ein Lichtwesen ist, er dies vergessen hat, kann er ohne das Einwirken Gottes seinen Körper nicht Vergeistigen. Hier setzt die persönliche Verbindung des Menschen zu Gott an.
Was glaubt er und wie glaubt er? Menschen die über Bildhaftes glauben, durch Wunder überzeugt sind oder durch Beweiskräfte, glauben als Mensch, also als getrenntes Wesen, außerhalb der Lichtkraft. Jener Mensch der im Leiden glaubt, der unerlöst glaubt und auf nichts seinen Glauben stützt, was ihm das Leben zeigt, jener glaubt aus der Ewigkeit, aus der Lichtkraft seiner Seele.

Doch der getrennt lebende Mensch hat immer die Gelegenheit und die Möglichkeit zu einem leuchtenden Gläubigen sich zu wandeln. „Wer anklopft dem wird aufgetan“ bedeutetet genau jenes. Wenn sich die Menschenseele entscheidet ihre Lebensmuster zu überprüfen, beginnt der Umkehrweg und die feinstofflichen Körper beginnen zu reagieren. Ein Erwachen im Geiste findet den Beginn. Viele Menschen sind seit den 80-ziger Jahren in diesem Zustand angekommen. Es ist die erste Läuterung der menschlichen Natur. Johannes vom Kreuz nannte sie: „Die Dunkel Nacht der Seele“. Hier wird der Menschengeist durchlichtet, der im Laufe der Evolutionsreise eine bildhafte und sinnhafte Emotionalwelt erschaffen hat, aus der heraus er sich mehr oder weniger ernährte. Der Zusammenbruch von altem Denken, alten Handlungen, alten Lebensmustern findet nun statt. Da die Menschheit sich jedoch aus diesem Feld der Bilder und Sinne bewegt hat, identifiziert sich der Mensch hiermit. Nimmt man ihm seine Vorstellungen, seine gewohnten Neigungen fällt er in den Raum der Dunkelheit, ohne zu erkennen, dass sein Leben schon dieser Raum ist. Obschon wir viele schöne Momente erleben, hält sich der Mensch im Reich der Sinne auf und nicht im Reich des Lichtes.

Seit Jahrtausenden versucht der Mensch sich die Rückkehr ins Reich des Lichtes zu erwirken. Dabei ist es einfach, obschon nicht leicht. Er muss akzeptieren, wenn Gott ihm den Läuterungsweg offenbart. Er soll beten und sein Leben gut leben, wenig denken und nichts verstehen wollen. Nur diesen Lehrprozess muss der Mensch überstehen, damit er das Reich der Sinne wechseln kann in das Reich des Lichtes.

So hast du, oh Mensch, jetzt die Möglichkeit dein Leben, deine Bilder, deine Sehnsüchte, deine Handlungen zu betrachten, wie einen Film, obschon du selbst alles inhaltlich erlebst. Du musst dich entfernen von der Vorstellung, dass du dein Leben so brauchst, wie du es gestaltet hast, heraustreten aus der Vorstellung, das du deine dunklen Momente ignorieren kannst, aufhören zu denken, was habe ich falsch gemacht …

Eintreten in:
- führen lassen
- zulassen
- loslassen

blind, taub und stumm werden den Bewertungen deiner inne liegenden Emotionen gegenüber … sie sind da, weil sie die Ernte deiner Saat sind. Du kannst sie einmalig abernten. Du musst nicht tausendmal alles wiederholen und ewiglich leiden. Erbitte einmal den Mut, die Kraft und die Zuversicht und gehe durch den Sumpf, egal wie lange es dauert. Während du dies tust, steigt deine Seele auf und kehrt ein in das Reich des Lichtes.

 

Aufruf des Lichtes … Meditation

Schließe, oh Mensch, deine Augen und atme den Duft deiner Seele ein. Dies geschieht von selbst, wenn du es möchtest, wenn du nichts erwartest und das Licht aufrufst …
Dabei sitzt du im Lichte Gottes, im Lichte deiner freien, reinen Lichtkraft – es ist ein heilsames Bad gütiger Liebe und heilenden Kräften, die du dann in dich aufnimmst.

Bitte während du aufrufst um die Kraft Gottes.
„Vater hier bin ich. Sende mir deine Gnade, sende mir deine Boten und Helfer und durchlichte alles, was ich bin mit deiner Gegenwart.

Dann sei still, atme ruhig und tief … solange bis du das Gefühl hast es genügt.

Bedanke dich bei Gott und seinen heiligen Boten und gehe weiter deinen Tag zu erleben.

Du kannst dies so oft tun, wie du es für dich annehmen kannst.
Das Licht ist immer da für dich …