Der eigentliche Weg

CHRISTUS sagt:
„Ihr seid das Licht dieser Welt. Die Stadt, die auf einem Hügel erbaut ist, kann nicht verborgen sein. Man zündet das Licht nicht an, um es UNTER DEN SCHEFFEL zu stellen, sondern auf einen LEUCHTER;  so kann es allen, die im Hause wohnen, Licht spenden.
Lasset euer Licht leuchten, damit alle eure guten Werke sehen mögen und so euren Vater im Himmel lobpreisen.“

Dies waren seine Worte in der Bergpredigt. Es ist die Aufgabe, die jede Seele bekam, als sie sich in den verdichteten Geist, in die physische Form aufmachte.
Es ist ein Apostolischer Weg, der die Voraussetzung mit sich bringt, den Geist rein zu halten, damit nur Gutes sichtbar werden kann.

Durch das Herabsteigen der Seele in den Körper verlor der Geist auf unterschiedlichste Weise seine Reinheit und erschuf die Welt ohne sichtbare Liebe. Seine wahre Natur jedoch ist REIN und sucht auch das REINE. So wurde der Mensch ein suchender Mensch und verlor die natürliche ihm gegebene Lebensform.

Das Leben wurde gegeben, um Liebe sichtbar erblühen zu lassen. Das Licht der Seele ist vollkommen und blieb in der Welt der reinen geistigen Kraft. Sie sendet unaufhörlich die Wahrheit in die menschliche Natur und gibt ständig Gelegenheit der Umkehr.

Durch ein Leben nach dem geistigen Wahren „Aus mir soll nur GUTES kommen“ erfährt der Mensch mehr und mehr die Durchlichtung und eine neue BEWUSSTE Lebensform kann entstehen.

Der Atem, der Odem, ist die Verbindung zum göttlichen, wahren SEIN DER SEELE. Durch den Atem strömt die Essenz des Lebens in und mit Gott.

SO HAM ———- Ich bin, der ich bin ———– Ich bin ———- Leben ist Atmen. Atmen ist Meditation.

Erkenne: Je tiefer der Mensch in die göttliche Wahrheit findet und geht, umso weniger Worte gebraucht und braucht er. Auch sein Gebet wird kurz. Er braucht keine Bestätigung und Wiederholung. Sein Ausdruck ist kraftvoll dem Glauben zugewandt.
Wenn ihr betet, so betet inständig. Betet kraftvoll mit der Eigen-Erlaubnis Hilfe anzunehmen

Sage:  Herr ich bin würdig, dass du meine Erlösung bist. Ich nehme Gnade an.
Jener, der den Weg des Lichtes geht, wird mit den Schatten gemeinsam gehen. Sie sind ein Teil deines Selbst und versuchen sich zu behaupten, zu ermächtigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Mensch das Opfer oder der Täter ist oder war. Der Schatten kennt nur seine Macht, die Liebe ist immer einfach.

So bitte: Ich bitte den Schöpfer allen Lebens. Führe mich durch und in allen meinen Versuchungen ins Licht und lasse mich Liebe sein.
Im Leben durch das Leben erfährt der Mensch seine Seele. Sind die Taten gute Taten erfährt der Mensch Gutes und der Geist befreit seine Begrenzung. Dies ist nicht gebunden an eine Zeit. Auch bereits Verlorenes oder Vergangenes ist keine Grenze, dieser Weg, dieser Raum der Liebe ist geöffnet – stetig und immerwährend, bedingungslos und allumfassend.

Wenn der Mensch ihn gehen möchte, singen die Engel ein Halleluja und leuchten dem Suchenden, damit er sehen kann.

Dies geschieht im Zentrum, im Herzen. Dort ist Christus und nimmt deine Hand. Er ist der Weg und jeder darf mit ihm gehen nach Hause, dort wo die Seele wartet und ihr Liebeslied für den Heimkommenden singt.