An-Erkenne dein Leben

Lieber Mensch,
der du in deiner Erdenerfahrung bist, die du durchlebst und auf verschiedene Weise erfährst.

Das du Licht bist, wurde dir bereits mitgeteilt, auch dass du eine Seele hast. Das du ein unsterbliches, göttliches Wesen bist, welches Macht hat zu kreieren, ebenso. Auch gab man dir durch verschiedene Techniken wie z.B. Meditation, Wissen durch Bücher, verschiedene Seminarangebote, gegeben durch alle verschiedenen Glaubensrichtungen, Werkzeuge um dich als Göttliches Wesen wahrnehmen zu können.
So gehst du diesen Weg deiner eigenen Wahrheitsfindung, die am Ende deinen sogenannten „Erleuchtungszustand“ mit sich bringt.

Doch stellst du auf diesem Weg auch fest, dass es sehr mühevoll ist, denn wenn du diesen Weg der Läuterung gehst, begegnet dir vieles aus der sogenannten Dunkelheit. Du durchwanderst auf deiner Suche nach dir selbst deine Gedanken, deine Worte und deine Handlungen, die du einst und heute möglicherweise immer noch ausgesät hast.
Weit entfernt erscheint dir der Erlösungszustand und du wechselt möglicherweise zwischen Hoffnung und Enttäuschung.

Genau dies jedoch ist die Entwicklungsstufe des Menschen in dieser Erdenwelt, dem irdischen Universum. Hier bildet sich der Grundstock der Erleuchtung. Hier wird die Seele geprüft, das Licht in jeder Absicht und jeder Handlung, in jedem Gedanken wirken zu lassen. Wenn der Mensch einen Zustand anstrebt, den er als Erlösung für sich empfinden vermag ohne zu wissen was er tatsächlich ist, bleibt er stetig der SUCHENDE …

Der Geist ist die kreative Kraft des Lichtes. Und alles was sich bewegt und beseeltes Sein ist, dehnt sich geistig kreativ aus. Auf der Erde ist der geistige Ausdehnungsprozess ein langsamerer Weg, als außerhalb unserer Körper. Doch hier auf unserer Erdenreise erschaffen wir dennoch unser eigenes geistiges Feld, welches durch die Energie der Materie auch zur starren und sichtbaren Form heranwächst.

Was du säst wirst du ernten. Dies ist den meisten Menschen bereits bewusst.
Das dies jedoch oft nur ein Wissen aus einem gesprochen Satz ist, zeigt sich bei vielen Menschen.

Wenn dir bewusst ist, dass du geistiges Licht bist und dadurch auch entstehen lässt, was aus dir kommt, weil du bewegende und schöpferische Lichtvielfalt bist, sollte dein Bewusstsein stetig mit dem Gedanken der Achtsamkeit durchdrungen sein. Wenn du auf deinem Läuterungsweg gehst und durch die sogenannte „Dunkle Nacht“ gehen musst, um sie zu erhellen (du durchwanderst alle Ernten deiner Saat: körperlicher und seelischer Art sowie durch das Gedankengut, das Mental!) begegnet dir dein verlorenes Selbst, welches auf der Suche nach Erlösung ist.

Lässt der Mensch sich von seinen Leiden, die er durchläuft beeindrucken, dient er dem bereits vorhanden Schatten. Sein Bewusstsein traf eine Entscheidung: den Weg des Lichtes zu gehen …

Dadurch konfrontiert sich der Mensch mit all seinen Irrwegen und Fehlentscheidungen. Der erste Schritt sich als „Erleuchtender Mensch“ zu bewegen ist, sich in allem zu erinnern an das Göttliche Licht in uns – im Schatten, in der Erkrankung, in jedem Leiden. Sie alle müssen geistig erneuert werden und der Schüler des Lichtes, ist durch sein Handeln, sein Denken und Sprechen aufgefordert, unbeeindruckt zu bleiben was die Vergangenheit auch in der Gegenwart mitzuteilen hat. Nur so findet der Geist eine Erhellung und es werde Licht in ihm.

Dieser sogenannte „Prozess“ dauert das gesamte Erdenleben und weit drüber hinaus an.
Der Mensch muss etwas Grundsätzliches lernen: wieder Hoffnung und Freude zu fühlen!

Er hat verlernt, sich geistig zu erneuern, denn er strebt aus der Vergangenheit in eine erleuchtende Zukunft und übersieht dabei die Gegenwart. Oder er versucht mit aller Macht schnell die Gegenwart zu verändern und fällt dabei immer wieder zurück in die Vergangenheit – schon ist er wieder im ewigen Rad der Lehre und Wiedergeburt.

Hier auf der Erde sind wir alle sehr abgelenkt von allem Wesentlichen. Dabei hilft uns die Zeit, die uns am Ende zwar die Lebenskraft nimmt, jedoch bis dahin unzählige Möglichkeiten der Verwirrung ermöglicht.

Was der Mensch heute nicht will macht er morgen. Dies führt dazu, dass vieles unerledigt bleibt, bis der Geist sich wieder materialisiert; alles fängt wieder von vorne an. In der Welt der Körperlosigkeit jedoch, außerhalb der Zeit, muss die Seele sich betrachten. Sie kann sich nicht auf morgen vertrösten, sonst ist sie fest gefahren in sich.
So darf der Mensch ausschließlich lernen mit sich gnädig zu sein, mit sich diszipliniert zu sein und das Leben als freudvolles Geschenk der geistigen Reife-Übung zu betrachten, sich solange nach etwas Schönem umzusehen, bis er es vor Augen hat. (NIEMAND muss lange suchen, die Schöpfung ist Schönheit)

Dabei haben wir schon jetzt die Gelegenheit zu beginnen:
- nichts im Geiste lassen, was sich schon gezeigt hat. Alles möchte sich in Licht erlösen.
- täglich zu meditieren … zu beten und sich so geistig auf Liebe auszurichten, auf Güte und Freude
(dies aktiviert die Zirbeldrüse)
- alles annehmen und dabei sich selbst liebevoll vergeben, was sich zeigt – so beginnt die Umkehr.

Erledige deinen Alltag mit der Kraft, welche heute ist.
Wisse: Einst wirst du einen anderen Blickwinkel erhalten, wenn du Körperlos bist und in der geistigen Welt ankommst.
Deshalb: Gestalte dein Leben so, dass du Freude entwickelst wenn du auf dich selbst blickst.

Alles wird gut, weil immer das Gute bleibt. Denn Gottes Schöpfung erneuert sich; sie ist Schönheit und Liebe zugleich …

Sei gesegnet Andrea

Meditation zur geistigen Erneuerung